zurück zur Startseite...

der verein | aktuell | projekte & filmreihen | home

 ( Die Linse )
Verein zur Förderung
kommunaler Filmarbeit e.V.

Jahresrückblick 1999
Teil 1 | Teil 2

Der zweite Teil unseres Jahresüberblicks 1999 beschäftigt sich mit den konkreten Zahlen. Unser Gesamtetat betrug 1999 rund 130.000 DM.

Die Erlöse setzten sich aus öffentlichen Zuschüssen, Einnahmen durch unsere Programme, Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie Einnahmen aus Plakatverkauf im Kino Cinema zusammen. Neben der Grundförderung von 60.000 DM durch die Stadt Münster erhielt unser Verein für seine Arbeit insgesamt 26.000 DM Projektzuschüsse, vor allem vom Filmbüro NW für drei Projekte. Die Eintrittsgelder betrugen ebenfalls rund 26.000 DM. Mit 2.000 DM schlugen Mitgliedsbeiträge und Spenden zu Buche, die Einnahmen aus Plakatverkäufen finanzierten mit rund 4.000 DM unsere Arbeit. 12.000 DM waren zum Jahreswechsel auf unserem Konto, um Forderungen zu begleichen.

Die Ausgaben teilen sich in drei Bereiche auf: die allgemeinen Kosten, die nicht mit konkreten Veranstaltungen zu tun haben, wie Büropacht, und -kosten, die Veranstaltungskosten wie Filmmiete, Honorare für Referenten, Frachtkosten und Kinomiete und als drittes die Ausgaben für den sogenannten steuerpflichtigen Geschäftsbetrieb, sprich den Plakatverkauf. Die Aufwendungen für den Büroapparat betrugen in 1999 37.000 DM, davon 6.500 DM an Löhnen. 94.000 DM entfielen auf die Veranstaltungskosten, wobei 42.000 DM wegen der hohen Anzahl an Filmen allein für die Filmmieten, 24.000 DM an Werbekosten für dieses Programmheft, Anzeigen, kino aktuell und Verteilungen, sowie 12.000 DM an Mieten für das Kino anfielen. Rückstellungen für 2000 konnten nicht gebildet werden.

Allerdings konnte der Verein aus Spenden aus 1998 eine Infrarot- Übertragungsanlage anschaffen, die es erlaubt, Synchronübersetzungen über Kopfhörer zu empfangen. Hörbehinderte können die Anlage nutzen, um den Ton besser zu hören. Das Cinema rüstet seine Tontechnik entsprechend um, damit diese Anlage installiert werden kann.

Insgesamt ist es 1999 gelungen, finanziell solide zu arbeiten und notwendige Reparaturen bzw. Anschaffungen zu tätigen. Wir verfügen wir über ein Auslandskonto (in den Niederlanden wg. Filmli(c)k), haben keine Spenden über 1.000 DM erhalten, haben alle Spenden ordentlich über die Stadt Münster eingenommen und hatten keinen Einfluss auf den Kauf von Raffinerien in der Republik. Daneben wird unsere Buchführung regelmäßig von der Stadt Münster, dem Finanzamt und dem Land NRW überprüft.