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4. Zivi-Filmfestival

Karten für den Besuch einzelner Vorstellungen
sind direkt an der CINEMA-Kasse
erhältlich

Kosten für Zivildienstleistende
45 Euro (Filme, Mittagessen, Leitung)
Es kann Sonderurlaub
bei der Dienststelle
beantragt werden

Kosten für Zivis: ca. 45 Euro (9 Filme, Mittagessen, Leitung). 

Informationen
und Anmeldungen

Wolfgang Overkamp
(Institut für Kirche
und Gesellschaft)
w.overkamp@
kircheundgesellschaft.de

Tel: 02573 9386-23

Veranstalter

Vormittagskino für Zivildienstleistende
4. Zivi-Filmfestival
Montag 12. bis Freitag 16. März 2007

Wie schon in den vergangenen Jahren besteht bei der vierten Auflage des Zivi-Filmfestivals im Cinema für Zivildienstleistende die Möglichkeit, eine Woche lang ihrem Zivi-Job zu "entfliehen" und sich Filme aus den unterschiedlichsten Genres anzuschauen, die nicht in den gängigen Mainstream passen. Von schnell, spannend, witzig über melancholisch bis politisch — für jeden Kinofreak ist etwas Passendes dabei. Dabei geht es um die alten Themen: Glaube, Liebe, Sinn, Beziehungen und Tod.

Auch für Nicht-Zivis sind die (vor-)mittäglichen Filmvorstellungen zugänglich — zum Einheitspreis von 5 Euro.

Filme und Termine:

Montag 12. März

Simon [niederl. OmU]
14 Uhr Im Mittelpunkt von Eddy Terstalls siebtem Film steht der unbekümmerte Macho und Dealer Simon mit seiner Freundesclique. Als bei ihm Krebs diagnostiziert wird, erweist sich gerade der schüchterne Schwule Camiel als besonderer Freund. Eine Geschichte vom Tod, vom Sterben und vom Abschied als streckenweise umwerfend heitere Liebeserklärung an das Leben.

Dienstag 13. März

Die blaue Grenze
10 Uhr Der karge Landstrich zwischen Deutschland und Dänemark bildet in Till Franzens Kinodebüt die Basis für einen poetischen Liebesfilm, der die Grenzen von Diesseits und Jenseits sinnlich verwischt. Neben Dominique Horwitz und Antoine Monot, Jr. feiert Hanna Schygulla darin ein grandioses Comeback.
Adams Äpfel
14 Uhr Bissige Komödie vom DÄNISCHE DELIKATESSEN-Regisseur Anders Thomas Jensen über menschliche Schwächen, göttliche Willkür und die Frage, wie viel Güte ein Mensch ertragen kann: Neonazi Adam wird zur Rehabilitierung aufs Land geschickt. Dort gerät er unter die Fittiche von Pfarrer Ivan, der ebenso verrückt ist wie seine Schäfchen — ein Terrorist, ein Alkoholiker und ein alter Nazi. Adam nimmt den absurden wie komischen Kampf zwischen Gut und Böse auf. Publikumspreis auf dem Filmfest Hamburg.

Mittwoch 14. März

Somersault — Wie Parfum in der Luft
10 Uhr Die sechzehnjährige Heidi lebt mit ihrer allein erziehenden Mutter in einer trostlosen australischen Kleinstadt. Ihre Sehnsucht nach echter Nähe und Geborgenheit bleibt ihr Geheimnis. Sie stürzt sich in sexuelle Bekanntschaften – und geht zu weit. SOMERSAULT ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Mädchens, das auf seiner Reise durch das nackte Leben die wahre Bedeutung von Familie, Freundschaft und Liebe erfährt. Ein visuell eindrucksvoller, intensiver Film über den Unterschied von Sex und Liebe – und all die Verwirrungen dazwischen.
Katze im Sack
14 Uhr 24 Stunden in Leipzig — ein Tag und eine Nacht. Gestalten, die durch die Nacht treiben, vor ihrer Vergangenheit flüchten und ihren Gefühlen nicht entkommen können. Ein heftiges Kinodebüt von Florian Schwarz. Als die Kellnerin Doris zurück in ihr Zugabteil kommt, sitzt dort auf einmal der smarte Draufgänger Karl — und stört. Beide haben nichts zu verlieren außer einer ungewöhnlichen Wette. Und die führt sie in eine abenteuerliche Nacht mit betrunkenen Karaokesängern, sexlüsternen Schwestern und fürsorglichen Zuhältern. 

Donnerstag 15. März

Children of Men
10 Uhr Engagiertes politisches Kino! Der Mexikaner Alfonso Cuarón wechselte nach seiner viel beachteten Harry Potter-Verfilmung mit CHILDREN OF MEN in das Genre des düsteren Endzeit-Thrillers. Die Adaption des gleichnamigen Romans von P.D. James überrascht mit einer radikal-semidokumentarischen Ästhetik. Cuarón besaß den Mut, konsequent alte Sehgewohnheiten beiseite zu legen. Ein Wagnis, das zumindest im Bereich der aufwändig produzierten Studiofilme seinesgleichen sucht.
Gernstls Reisen — Auf der Suche nach dem Glück
14 Uhr Gernstl ist ein reisender Reporter, der kaum Fragen stellt und deshalb die besten Antworten erhält. "Gernstl" – steht für Franz Xaver Gernstl, ein Filmemacher und seine beiden Freunde (Hans Peter Fischer und Stefan Ravasz), die seit über zwanzig Jahren übers Land fahren, Kamera und Ton im Gepäck, und dann wiederkommen mit einem Film, den sie an den Bayerischen Rundfunk verkaufen. So einfach kann das sein. Aus seinen genialischen Reportagen hat er jetzt einen hochspannenden und menschlichen Kinofilm geschnitten.

Freitag 16. März

N.N.
10 Uhr
Knallhart
14 Uhr Detlev Bucks Regie-Comeback KNALLHART erzählt die Geschichte des 15jährigen Michael, den es vom feinen Berliner Stadtteil Zehlendorf in die soziale Wirklichkeit des von Arbeitslosigkeit geprägten Bezirks Neukölln verschlägt. Nach der gleichnamigen Romanvorlage von Gregor Tessnow, der auch am Drehbuch beteiligt war, überzeugt Buck vor allem durch den genauen Blick auf ein Milieu, in dem sich Gewalt als Lebensprinzip durchgesetzt hat.

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