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Filme von Tarkowskij

Stalker (russ. OmU)
Nostalghia
Opfer

Stalker

Unter der Führung des “Stalkers”, eines Pfadfinders und Ortskundigen, der am Rande der Welt in einer vom Verfall gezeichneten Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in die mysteriöse “Zone”, wo es angeblich einen Ort geben soll, an dem die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen. Die Expedition wird zur Reise in die Innenwelt der Protagonisten und zum Panorama einer gottverlassenen europäischen Zivilisation. Die eigenwillige Ästhetik seiner Filmsprache, die sich jedem oberflächlichen Realismus verweigerte, nötigte Tarkowskij 1982 zur Emigration aus der Sowjetunion.

UdSSR 1978/79 · 163’ · Regie: Andrej Tarkowskij · Buch: Arkadi Strugazki Boris Strugazki · Kamera: Alexander Knjashinski, N. Fudim S. Naugolnych · Schnitt: Ljudmila Fejginowa · mit: Alissa Frejndlich, Aleksander Kajdanowski, Anatoli Solonizyn, Nikolai Grinko, Natasha Abramowa

So 28. März 1999, 12:00 + 15:00 Uhr

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Nostalghia

Der russische Schriftsteller Andrej reist durch Italien auf den Spuren eines russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts, dessen Biografie er schreiben will. Das Erlebnis der fremden Landschaft und Kultur, die übermächtige Erinnerung an die Heimat und die Begegnung mit einem geisteskranken Sonderling treiben ihn in eine ausweglose Isolation und Schwermut mit tödlichem Ausgang.

Italien 1982/83 · 130’ · Regie: Andrej Tarkowskij · Buch: Andrej Tarkowskij, Tonino Guerra · Kamera: Giuseppe Lanci · Schnitt: Amedeo Salfa, Erminia Marani · mit: Oleg Jankowski, Domiziana Giordano, Erland Josephson, Patrizia Terreno, Laura de Marchi

So 4. April 1999, 12:00 + 15:00 Uhr

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Opfer

»Andrej Tarkowskij, Rußlands größter Filmdichter, starb (…) mit 54 Jahren  ein heimwehkranker Russe im Exil. OPFER war sein letzter Film, Vermächtnis und Krönung. OPFER ist ein Film von asketischer Schönheit, versunken in die Dinge, die für Tarkowskij zeit seines Lebens Zeichen waren: Ein Haus. Ein Kind. Baum, Wiese, Wasserpfütze. An diesem Fluchtort des Friedens, den sich Alexander hier geschaffen hat, erreicht ihn dennoch “die Katastrophe”. Der “Ernstfall” kündigt sich an: Das Stromnetz ist unterbrochen. Und während er noch am Morgen mit dem Kind einen dürren Baum gepflanzt hat in der sicheren Hoffnung, daß er eines Tages blühen wird, wenn man ihn nur genug wässert, tut er jetzt ein Gelübde: Er bietet sich selbst als Opfer an für die Rettung der Welt. Ein Film, der den Innenwelten Ingmar Bergmans sehr nah ist, und der jeder schwärmerischen Verklärungsmystik standhalten wird.« (Ponkie, AZ)

S/F 1986 Regie und Buch: Andrej Tarkowskij · Kamera: Sven Nykvist · Mit: Erland Josephson, Susan Fleetwood, Valerie Mairesse · 149’

So 4. April 1999, 12:00 + 15:00 Uhr

Links
Andrej Tarkowski@IMDb

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