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Jack Stevenson
präsentiert

Mo 8. Oktober '07 20:00 Uhr
Strange Magic

Mo 8. Oktober '07 22:00 Uhr
Häxan

Die Veranstaltungen
finden statt  im:

Warendorfer Str. 45
48145 Münster
Details...
Telefonische
Kartenvorbestellung:

fon 0251.30300

Jack Stevenson präsentiert
Strange Magic | Häxan

Der in Dänemark lebende Filmjournalist und Buchautor ("The Myth and Menace of Drugs in Film", "Cinema’s Sexual Myth Makers and Taboo Breakers") Jack Stevenson serviert im Cinema Trash und B-Movies. Der erste Horror-Stummfilm Häxan, nachvertont Ende der 60er, folgt auf die Präsentation von Strange Magic, einer surrealistischen Zusammenstellung von Pop- und Undergroundfilmen.
Mo 8. Oktober 2007 – 20:00

Strange Magic

Eine surrealistische Zusammenstellung von Pop- und Undergroundfilmen.

Dieses Programm versucht die verwirrenden Bestandteile des Surrealismus sowohl in seinem Inhalt als auch in der Form aufzunehmen, indem alle verfügbaren Formen von Film durcheinandergemischt werden und so eine respektlose Interpretation dieser Kunstform entsteht – mal verspielt, dann wieder verstörend und bizarr. Strange Magic erweitert die Grenzen des Begriffs surrealistischer Film: Fernsehspots werden genauso einbezogen wie Lehrfilme, Animationsfilme und Musikvideos; und unklassifizierbare Outtakes stehen neben anerkannten surrealistischen Meisterwerken. 

Ein höchst unterhaltsames Programm voller Überraschungen und skurriler Momente ganz im Sinne des Surrealismus – persönlich vorgestellt von Jack Stevenson!

The Life and Death of 9413, a Hollywood Extra (1928, 10’) – Experimenteller Kurzfilm
Meet The Thinkin’ Fellers (1992, 7’) – Surreales Porträt der San Franciscoer Band „The Thinkin’ Fellers“
Outtake from Unidentified 60‘s Sexploitation Film (5’)
Sieben TV Commercials aus den 50er und 60er Jahren
Your Self Image (1973, 10’) – Extrem bizarrer Kurzfilm
The Day I Died (1974, 14’) mit morbiden, alptraumartigen Style. 
How to Chose a Wife
(1980, 4’) – Eine Hochzeit während eines Erdbebens.
Spiders in Love (1999, 5’) – Komplex animierter Film aus der Welt weiblicher Spinnen. Playboy Voodoo (1991, 10’) – New York City street sex culture meets personal desire.

Mo 8. Oktober 2007 – 22:00

Häxan

Das makabere Meisterwerk von 1922 gilt als einer der meist kontrovers diskutierten Stummfilme.

Mit Häxan schuf der Däne Benjamin Christensen einen Vorläufer der Horrorfilme. Wechselnde Techniken des Dokumentar- und Spielfilms nutzend, untersucht Christensen die Themen Hexerei und Inquisition in phantastischer, oft abstruser Inszenierung. Häxan, der fast überall zensiert, verboten und verurteilt wurde, kann getrost als einer der ersten Kultfilme der Welt bezeichnet werden. Der Film ist in sieben Abschnitte gegliedert, die die Themen Hexerei und Inquisition in aller Bandbreite behandeln. Jack Stevenson hat das einzige Buch zum Film "Witchcraft Through the Ages: The Story of Häxan, the World’s Strangest Film, and the Man Who Made It" geschrieben. Auch wer den Film schon kennt, wird durch Stevensons Einführung neue Aspekte in der Bewertung des Filmes kennenlernen. Wir zeigen die Fassung von 1968, die statt mit 20 mit 24 Bildern/Sekunde läuft und von William S. Burroughs kommentiert wurde.

Schweden 1922 · Regie und Drehbuch Benjamin Christensen · Kamera Johan Ankerstjerne · Mit Maren Petersen, Clara Pontoppidan, Elith Pio, Oscar Stribolt, Tora Teje, John Andersen, Benjamin Christensen u.a. · 107‘ (1968: 75')

Links
» Internet Movie Database
» Wikipedia: deutsch | englisch

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