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Do., 12. Juni 2008
15:00 Uhr
Villa Henriette
17:00 Uhr
Artikel 7
19:00 Uhr
Nordrand
21:00 Uhr 
Silentium
23:00 Uhr
Tempo

Österreich gilt oft als spießig und langweilig. Fünf Filme sollen mit den Vorurteilen aufräumen. Die Themen sind vielfältig: Liebe, Eifersucht und Tod, Minderheitenrechte, Migration und Familie. Gezeigt werden die Filme am 12. Juni 2008, dem Österreich-Tag im Cinema

Filme:

Villa Henriette
lebt in einem ziemlich eigenwilligen Haus. Wie ihre Großmutter, glaubt sie, dass das Haus ein Eigenleben führt. Maries Mutter hat für die Marotten des Hauses und ihrer Schwiegermutter wenig Verständnis. Zu der eigenbrötlerischen Wohngemeinschaft mit Tante, Großonkel und Eltern zählt Marie auch den sprechenden Kühlschrank, den neurotische Mülleimer, der sich einbildet ein Autobus zu sein und die seltsamen Erfindungen.
Artikel 7
Ausgehend von heute noch ungelösten Fragen des Kärntner Minderheitenkonflikts rekonstruiert der Film die bewegten 1970er Jahre jener Auseinandersetzung. "Artikel 7 – Unser Recht!" war die zentrale Parole der Kärntner SlowenInnen und der sie unterstützenden Solidaritätsbewegung, die gemeinsam auf eine vollständige Erfüllung des im Staatsvertrag festgelegten Minderheitenschutzes drängten. Dieses wichtige Kapitel österreichischer Zeitgeschichte wird assoziativ, kontextreich und nicht ohne Ironie dargestellt.
Nordrand
Fünf junge Menschen unterschiedlicher Herkunft, treffen in Wien aufeinander, um für kurze Zeit Leben und Sehnsüchte miteinander zu teilen. Am Nordrand Wiens versucht jeder sein Glück. Zwischen Jobs, ungewollter Schwangerschaft und verdrängten Erlebnissen aus dem Krieg in Ex-Jugoslawien versuchen sie, einander Halt und Wärme zu geben. Oft sperrig und unbeholfen, aber immer durchdrungen von dem Wunsch, zu lieben und geliebt zu werden - bis ihr Leben sie wieder in unterschiedliche Richtungen auseinandertreibt.
Silentium
Jetzt ist wieder was passiert. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot, angeblich Selbstmord. Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat der Tote doch erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen. Handelt es sich etwa um Mord? Spannende und nicht ganz unblutige Verfilmung des gleichnamigen Krimis von Wolf Haas.
Tempo
Eine Techno-Komödie - schräg, schnell, aufregend. Der 18jährige Jojo rast als Fahrradbote durch die Straßen Wiens, ständig auf der Suche nach Spaß, Liebe und vor allem: guten Raves. Das Abenteuer, in das er bald stolpert, ist zwar ganz anders als seine romantisch-blutrünstigen Tagträume, dafür lernt er aber etwas völlig Neues kennen: die Wirklichkeit. Auch ganz cool.


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