zurück zur Startseite...

der verein | aktuell | projekte & filmreihen | home

So 6. Mai 2001 im Cinema

 

Einleitung

Allgemeines

 

Block A - 11:00
Begrüßung, Lesung, Film und
Expertengespräch

Block B - 15:00
Filme und Expertengespräch

Block C - 19:00
Ende und cineastischer Ausklang

Während der Veranstaltung
besteht die Möglichkeit, am Stand
der Buchhandlung Krüper
Literatur zu erwerben.

Die Gestaltung wurde
freundlicherweise übernommen von
webpunktdesign Gernot Ahlers

übersicht
projekte & filmreihen

Ein Blick hinter die Kulissen des Alltags in Ostdeutschland
An einem Sonntag in der Platte
Vom Leben und Lieben im ostdeutschen Plattenbau

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Agentur Deutsche Einheit Münsterland (ADE·M) e.V. · Landeszentrale für politische Bildung NRW · Institut für Geographie der Universität Münster · CINEMA & Kurbelkiste, Münster

Plattenbausiedlungen galten in der DDR als Vorzeigeobjekte und bedeuten auch heute noch für viele Menschen in Ostdeutschland ein Stück Normalität.

"Kennen lernen, um zu verstehen" lautet der Leitspruch des Hauptveranstalters ADEM e.V. Dazu soll auch diese Veranstaltung in Münster beitragen, so Bernd Feldhaus, 1. Vorsitzender von ADEM.

Mit der Veranstaltung "An einem Sonntag in der Platte. Vom Leben und Lieben im ostdeutschen Plattenbau" möchten die Veranstalter allen Interessierten einen Blick hinter die Kulisse des Alltags in Ostdeutschland ermöglichen: Warum wurden Plattensiedlungen gebaut? Wer hat die Platte geplant und errichtet? Wer lebte früher in der Platte und wie lebt man heute dort? Wie sieht die Zukunft der Plattenbausiedlungen aus?

"In einer Lesung, in Filmen und in Gesprächen mit Experten werden der Werdegang und das Leben in der Platte veranschaulicht und Zukunftsperspektiven der ehemals in der DDR hochgelobten Plattenbausiedlungen kritisch diskutiert", verspricht Peter Neumann vom Institut für Geographie.

Plattenbau und Plattenbausiedlungen sind keineswegs eine Erfindung der DDR, so Peter Neumann. Sie sind weltweit in den sechziger und siebziger Jahren entstanden und werden auch heute noch in Osteuropa und Asien massenhaft zur Lösung der Wohnungsprobleme errichtet. In der DDR wurde die Platte Anfang der 1970er Jahre zur Staatsdoktrin erhoben. Mit Hilfe der Platte sollte die "Lösung der Wohnungsfrage bis 1990" angegangen werden, d.h. für alle Familien und Haushalte sollte bis 1990 möglichst effektiv eine "gesellschaftlich vertretbare" Zahl an Wohnungen geschaffen werden.

Nach der Wende gab es 225.700 Plattenbau-Gebäude. Das entsprach einem Drittel aller Wohnungen der ehemaligen DDR! Heute stehen etwa 300.000 Plattenbauwohnungen leer und warten auf Sanierung oder Abriss. Weiterleben in der Platte wird immer mehr zu der entscheidenden Frage.

nach oben

nach oben
übersicht projekte & filmreihen

zurück zur startseite

email info@dielinse.de