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Filme aus dem Mittleren und Nahen Osten
Merhaba / Merhabtên
2. April bis 18. Juni 2003

Mit einer kleinen Reihe von sechs Filmen stellen wir zusammen mit dem CINEMA die Filmkunst einiger Länder des Nahen und Mittleren Ostens vor. Kennzeichnend für alle Filme ist, dass sie mehr als nur die eigene kulturelle Identität darstellen.

BARAN (Majid Majidi)

So geht es in Baran von Majid Majidi nicht nur um eine schöne, allerdings auch unerfüllte Liebesgeschichte, sondern auch um afghanische Flüchtlinge in Teheran — und das in einem wunderschönen und für einen iranischen sogarsehr flotten Film.
Do 17. bis Mi 30. April: deutsche Fassung
Fr 2. bis Mi 7. Mai: farsi/dari. OmU

GÖTTLICHE INTERVENTION (Elia Suleiman)

Göttliche Intervention - Eine Chronik von Liebe und Schmerz des Palästinensers Elia Suleiman zeigt die Lebenssituation und schwierige Liebesgeschichte von zwei palästinensischen Menschen, die in unterschiedlichen politischen Umfeldern wohnen: Er in Israel - sie in Ramallah. Der Film gewann den Preis der Jury beim Filmfestival von Cannes im letzten Jahr.
Do 1. bis Mi 14. Mai: deutsche Fassung
Do 15. bis Mi 21. Mai: arab./hebrä./engl.OmU

 
DIE STILLE (Mohsen Makhmalbaf) Von dem großen iranischen Regisseur Mohsen Makhmalbaf kommt Die Stille. Den Film hat er nicht im Iran, sondern in Tadschikistan gedreht - inmitten einer atemberaubenden Landschaft. Dort wurde die Bevölkerung gezwungen, russisch zu sprechen, obwohl sie persische Wurzeln hat.
So 25. bis Mi 28. Mai: farsi. OmU
VERLOREN IM IRAK (Bahman Ghobadi) Zum Bundesstart spielen wir Verloren im Irak von Bahman Ghobadi. Der ist uns noch gut mit "Zeit der trunkenen Pferde" in Erinnerung. Sein neuer Film erinnert vom Humor und der Absurdität der Situation an "Schwarze Katze, weißer Kater", wenngleich vor einem ernsten Hintergrund: Er spielt zur Zeit der Giftgasangriffe Sadam Husseins auf die Kurden.
Do 29. Mai bis Mi 11. Juni: kurd. OmU
 
SCHWARZE TAFELN (Samira Makhmalbaf) Von Samira Makhmalbaf (der Tochter von Mohsen Makhmalbaf) zeigen wir Schwarze Tafeln, den sie im Alter von gerade mal 20 Jahren gedreht hatte und der in Cannes 2000 den Prix du Jury bekam: Mit schweren Schultafeln beladen, ist eine Gruppe von Lehrern in den Bergen auf der Suche nach lernwilligen Schülern - eine zumeist vergebliche Mission … 
Mo 9. bis Mi 11. Juni: kurd. OmU
HEJAR (Handan Ipekci) Hejar - Großer Mann, kleine Liebe ist eine bewegende Geschichte über zwei Generationen, zwei Sprachen und zwei Kulturen. Ein kleines kurdisches Mädchen weicht das Herz eines alten türkischen Richters auf. Gedreht von der türkischen Regisseurin Handan Ipekci, die eine neue Generation der Türkei entwirft.
Do 12.  bis Mi 18. Juni: türk./ kurd. OmU