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__labor
Aktuell gefördert durch
Stadtteilauto — CarSharing Münster GmbH

aktuell

Bis November 2005
Begleitende Ausstellungen zu Globale Stadt siehe rechts

bisher

Ausstellung
Überleben auf der Flucht
von Ärzte ohne Grenzen
Ausstellung
"Ich mit mir und Du. Liebst Du mich?"
April 2005
Ausstellung
kopfkino
Mi 2. bis Sa 19. März — täglich 11 bis 16 Uhr
Ausstellung
lomovies (20. bis 27. Februar 2005) von Lis Hümmeler
Super8-Filme
säure!fabrik
Sa 26. Februar — 20 Uhr
Ausstellung
Wasser-Spiegel – Über den gesellschaftlichen Umgang mit Wasser (25. Januar bis 8. Februar 2005)
Benefizveranstaltung
Aper und Daniel zeigen Liebe und andere Lächerlichkeiten
Schon 8x AUSVERKAUFT!
Christiane Beuerle
Sesam öffne dich (8. bis 22. Januar 2005)
AStA der Uni Münster
Kritische Wissenschaft im Neoliberalismus (Mi 12. Januar 2005 · 19:30 Uhr) Vortrag mit Prof. Morus Markard
draußen
Bücherflohmarkt für das Straßenmagazin Münster (21. bis 30. Dezember 2004)
Stephan US
memory
oder die Pixel der Erinnerung  (10. bis 19. Dezember 2004)
Wem gehört der Reis?
Ausstellung: BIOPOLY - Genetische Vielfalt in der Landwirtschaft (15. bis 25. November 2004)
GeldWert — uniartmünster
The colour green will bring you fortune (So 7. bis Sa 13. November 2004)
Flash-Kino Do 14. Juli '05, Do 9. Dezember '04, Do 11. November '04, Do 9. September '04, Do 12. August '04, Do 8. Juli '04, Do 10. Juni '04, Do 13. Mai '04, Do 8. April '04, Do 11. März '04
Silo (Do 28. Oktober bis Sa 6. November 2004)
Café Globale Stadt zu MÜNSTER — GLOBALE STADT (04. Juli bis 10. September 2004)
LOOK AT ME! Musikerfotografien von Dirk Schelpmeier (16.05. bis 15. Juni 2004) — jetzt im ExBad!
1977 Premiere Di 11. Mai
Zu Gast bei W./W. Hiller (22. bis 30. April 2004) — ein theatralisches Dokument von RedArt
Unser Ausland
(04. bis 19. April 2004)
__lost & found mit Spielgeld, Filmen aus dem Meer, flash-labor, Verloren — Gefunden und Stefan Möckels Hobbywood >>> (29.02 bis 11. März 2004)
__Informationen und_ Bilder  zum WERTEladen >>> (10. bis 25. Februar 2004)
__Bilder der Renovierung:
.klick.
Begleitende Ausstellungen zu Globale Stadt

Auch in diesem Jahr ist das __labor fester Bestandteil der "Globalen Stadt". Bereits im Vorfeld hat dort eine Ausstellung zum Thema "Was ist typisch deutsch? Was ist typisch Münster?" stattgefunden. (siehe unten)

Bis in den November soll das __labor im Kontext der Globalen Stadt wieder Ort sein für Ausstellungen und Veranstaltungen, die informieren und unterhalten, die Klischees und Stereotype hinterfragen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Projektseite von Münster — Globale Stadt 3.

Unsere Ausstellung im Vorfeld:

Ausstellungsdauer:
So 31. Juli bis Fr 12. August, Identitätssuche in Münster: Kaninchen, Korn und Fahrradfahrer

Die interaktive Ausstellung spielt anlässlich der „Globalen Stadt“ mit Stereotypen: Was ist typisch deutsch?

Katholische Radfahrer im Regen – ist das das Bild, das Zugezogene von der Domstadt im Kopf haben? Vielleicht. „Was ist typisch für Münster? Was ist typisch deutsch?“ fragt eine interaktive Ausstellung im _labor, die am Sonntag, 31. Juli, um 16 Uhr eröffnet wird.

„Die Präsentation soll im Vorfeld des Projektes „Globale Stadt“ im Cinema dazu anregen, Klischees zu hinterfragen“, erläutert Projektleiterin Sabine Müller. Für die dritte Auflage des Projektes „Globale Stadt“ porträtieren derzeit wieder münstersche Filmemacher in zehn Kurzfilmen Migranten der Stadt. Zuvor wurden die Beteiligten gebeten, für sie typisch deutsche Dinge zu benennen.

Die Ergebnisse überraschen. Statt Stereotypen sind den Migranten oft unscheinbare Gegenstände aufgefallen. Papiertaschentücher sorgten etwa bei einer jungen Frau aus Russland vor Jahren für Verblüffung. Zwei bulgarische Studentinnen fanden hingegen die vielen wilden Kaninchen erstaunlich. „In Sofia sieht man nur unzählige herrenlose Hunde“, berichten Victoria Chakmakova und Elena Gencheva. „Kaninchen würden bei uns sofort gefangen und verzehrt.“

In einer Art Setzkasten werden diese und ähnliche Eindrücke gezeigt. Während der Laufdauer können Besucher die Sammlung zwischen Korn und Pumpernickel nach Belieben ergänzen und das Bild verändern. Vorurteile können sich dadurch bestärken oder verringern. Die Objekte sind auch Anreiz, etwas über sich und die Stadt zu erfahren, über die Fremdsicht und Selbstsicht von Region und Bundesrepublik.

„Gibt es überhaupt homogene Kulturkreise, oder ist unsere Gesellschaft multikulturell“, möchte Ausstellungskuratorin Ingrid Fisch wissen. Dies sind zentrale Fragen, die auch während der Filmabende der „Globalen Stadt“ ab dem 21. August immer sonntags gestellt werden. Persönliche Geschichten von Menschen werden dann hautnah erlebbar. Und sie alle begannen mit einem bestimmten Bild von Deutschland und von Münster.

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