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Gus Van Sant
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Werkschau
Gus van Sant

Gus van Sants mitreißendes Zeitpanorama MILK um den populären schwulen US-Bürgerrechtler Harvey Milk läuft zur Zeit erfolgreich im Cinema. Wir nehmen dies zum Anlass, eine Auswahl seiner Filme erneut auf die Leinwand zu bringen.

Aktuelle Termine | Rückblick

Paranoid Park

Mo 3. August · 19:00 Uhr

Gus Van Sants Skaterdrama erzählt von Leere, Verzweiflung und dem Zauber amerikanischer Teenager.

Durch die Schuld des jungen Skaters Alex kommt ein Sicherheitsbeamter ums Leben. Alex spricht nicht darüber und versucht, sein Leben weiter zu führen - auch als die Polizei heraus zu finden versucht, ob es sich um einen Unfall oder um ein Verbrechen handelt … 

""Paranoid Park" ist der beeindruckende Abschluss von Gus Van Sants Trilogie über die "lost children" der amerikanischen Gegenwartsgesellschaft, und in vielerlei Hinsicht stellt er das überzeugendste Stimmungsbild einer Jugend dar, die vor den Erwartungen und den Rollen, die für sie bereitgehalten werden, überfordert zurückgesteckt hat. [...] 
Mit minutenlangen Skate-Sequenzen setzt Wong Kar-wai-Kameramann Christopher Doyle das Zeit- und Raumgefühl außer Kraft." (Andreas Busche, Die Zeit) "Ein sagenhaft anspruchsvoll ausgetüftelter Soundtrack, der Musik von Nino Rota, Beethoven und Elliott Smith mit Alltagsgeräuschen verbindet, unterlegt die faszinierend schönen Bilder." (Hendrike Bake, programmkino.de)

Frankreich/USA 2007 · Regie und Drehbuch: Gus Van Sant · Kamera: Christopher Doyle, Kathy Li • Mit Gabe Nevins, Daniel Liu, Scott Green Jr., Jake Miller, Taylor Momsen, Lauren McKinney u.a. · ab 16 J. · 85'

Last Days

Mo 20. Juli · 19:00 Uhr

Gus Van Sants Skaterdrama erzählt von Leere, Verzweiflung und dem Zauber amerikanischer Teenager.

Rockmusiker Blake (Michael Pitt) haust mit seinen Bandkollegen in einem entlegenen Haus. Während seine Suche nach Inspiration ihn immer wieder hinaus in die Natur zieht, versuchen seine Manager, ihn noch einmal zu einer einträglichen Welttournee zu bewegen. Doch Blake lässt sich treiben… 

LAST DAYS ist eine hypnotisierende Hommage an Kurt Cobain. Kaum ein anderer Rockstar der 90er-Jahre hat eine gesamte Generation junger Menschen so geprägt wie der Leadsänger der Grunge-Band Nirvana. Im April 1994 nahm er sich das Leben, und bis heute kursieren die wildesten Gerüchte über seinen Tod.

""Last Days" schließt Gus Van Sants minimalistische Todestrilogie ab, die mit "Gerry" und "Elephant" begann, und ist zugleich der intimste der drei Filme. "Last Days" kriecht hinein in die Einsamkeit eines Todgeweihten, zieht sie sich wie ein Leichentuch über, und die Kamera, die geduldige, fängt junge, müde Körper in einer fernen Nähe ein, Körper wie Schemen." (Jan Schulz-Ojala, Der Tagesspiegel)

GB 2006 · Regie, Drehbuch und Schnitt: Gus Van Sant · Kamera: Harris Savides • Mit Michael Pitt, Lukas Haas, Asia Argento, Scott Green, Nicole Vicius u.a. · ab 12 J. · 96'

Elephant

Mo 6. Juli · 19:00 Uhr

Ein schöner Herbsttag. Nate trifft nach dem Football-Training seine Freundin Carrie zum Mittagessen. In der Cafeteria beklagen sich Brittany, Jordan und Nicole über das Geschnüffel ihrer Mütter. John kreuzt den Weg von Alex und Eric. Ein ganz gewöhnlicher High-School-Tag. 

Bloß dass es keiner ist. "Mit überzeugenden Laiendarstellern und langen Kamerafahrten berichtet Gus Van Sant fortan von Freud und Leid des Teenager-Lebens, dokumentiert mit leichter Hand den Alltag an amerikanischen Schulen und entwickelt mit eleganter Poesie einen authentischen Gegenentwurf zu den üblichen Highschool-Klamotten. 

Dann folgt die Wende. Das Schulmassaker bahnt sich an. Alex und Eric, zwei gehänselte Jungs, ziehen los, erschießen eiskalt Lehrer und Mitschüler …" (www.Programmkino.de)

USA 2003 · Regie und Drehbuch: Gus Van Sant · Kamera: Harris Savides • Mit Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson, Elias McConnell, Jordan Taylor u.a. · 81'

Drugstore Cowboy

Mo 18. Mai · 19:00 Uhr

Eindringliches Bild der Drogenszene der 70er Jahre - mit Matt Dillon und Kelly Lynch 

Bob Hughes und seine Frau Dianne haben ihr Leben den Drogen gewidmet. Zusammen mit dem Junkie Rick und der naiven Nadine rauben sie Apotheken aus. Das Geschäft läuft gut, bis eines Tages Bob einen Fluch über der Bande vermutet. Die Polizei ist den vier Freunden auf den Fersen, und unterwegs in einem kleinen Motel stirbt schließlich Nadine an einer Überdosis. Das veranlasst Bob zum Aussteigen. Er beteiligt sich an einem Methadon-Programm und beginnt ein neues Leben, doch die Weggefährten der Vergangenheit holen ihn ein... 

"Gus Van Sants bewegendes und fesselndes Drogendrama zeichnet ein atmoshärisch dichtes Bild der Drogenszene der 70er Jahre. Der glänzenden schauspielerischen Leistung Matt Dillons und Kelly Lynchs und Gus Van Sants Gespür für Zwischentöne ist es zu verdanken, dass hier nicht erneut moralisierend der Finger gehoben wird wie in anderen Drogenfilmen. Mit viel Einfühlungsvermögen inszeniert, mit unkonventionellen Bildern." (Blickpunkt:Film)

USA 1989 · Regie: Gus Van Sant · Drehbuch: Gus Van Sant, Daniel Yost · Kamera: Robert Yeoman · Musik: Elliot Goldenthal · Mit Matt Dillon, Kelly Lynch, James LeGros, Heather Graham, James Remar, William S. Burroughs, Max Perlich u.a. · ab 12 J. · 101'

Mala Noche

Mo 6. April · 19:00 Uhr

Böse Nächte erwarten Zuschauer und Protagonisten in Gus Van Sants Spielfilmdebüt 

Die Geschichte eines jungen Mannes (Tim Streeter), der sich Hals über Kopf in Johnny (Doug Cooeyate) verliebt, einen illegalen mexikanischen Einwanderer, der kein Wort Englisch spricht und noch nicht einmal 18 Jahre alt ist ... "Mala Noche" basiert auf den privaten Aufzeichnungen des aus Portland im US-Bundesstaat Oregon stammenden Schriftstellers Walt Curtis.

"Vorbeiziehende Landschaften, betrunkene Menschen auf der Straße - schwarz-weiße Impressionen entwerfen die Welt von "Mala Noche". [...] Spannungsvoll beleuchtet die Kamera in der Totalen nur kleine Ausschnitte des Geschehens, setzt Akzente auf wenige Details. [...] In seinem Spielfilmdebüt von 1985 beweist Gus van Sant ein Gespür für die Alttagsprobleme junger Menschen, das auch seine späteren Filme prägt. Mit ungeschminkten Kommentaren und auswegslosen Situationen beschreibt er in "Mala Noche" das schwierige Dasein illegaler Einwanderer und den Umgang mit einer unerwiderten Liebe. Bemerkenswert ist, dass es der Film trotz seines schweren Inhalts und trostlosen Settings schafft, Schönheit zu entdecken. Sorgsam gewählte Bildausschnitte und ein Blick für die Ästhetik der Alltagsbilder machen "Mala Noche" zu einem visuell spannenden und eindringlichen Film." (3sat)

Los Angeles Film Critics 1987: Beste Independent-Produktion

USA 1985 · Regie und Drehbuch: Gus Van Sant · Kamera: John Campbell · Mit Tim Streeter, Doug Cooeyate, Ray Monge, Nyla McCarthy, Sam Downey, Robert Lee Pitchlynn u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 78'

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