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Do 28. November

Fr 29. November

Sa 30. November

So 01. Dezember

Film-Gesprächswoche: "Frauen im DEFA-Film"
DDR — Fiktion und Wirklichkeit im Film 
Do 28. November - So 01. Dezember 2002

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Weibliche Charaktere im DEFA-Film bilden den Mittelpunkt der Film-Gesprächs-Reihe. Die DEFA, die "Deutsche Film AG", galt als "Filmfabrik des Ostens". DEFA-Filme standen für angepasste Werke genauso wie für den Widerstand der Künstler/innen. In einem spannungsgeladenen Feld aus propagierter Ideologie und Agitation und ganz persönlichem künstlerischem Anspruch fand durch das Medium Film eine Auseinandersetzung statt, mal angepasst, der Linie der Partei folgend, mal kritisch mit einem Bewusstein für die Brüche im sozialistischen Alltag.

Die Filme der Film-Gesprächs-Reihe zeigen Frauen, die sich in einem problemgeladenen Alltag bewähren und um einen geachteten Platz innerhalb der Gesellschaft kämpfen. Der Zuschauer erlebt sie im Arbeitsprozess, bei den alltäglichen Besorgungen für die Familie. Sie sind selbstständig, aktiv, emanzipiert, aber genauso verletzlich, unsicher und schwach. Sie haben Träume und sie gestatten sich, ihre Träume zu leben.

Die Bundeszentrale für politische Bildung präsentiert im Kino Cinema in Münster die dritte bundesweite Film-Gesprächs-Woche zum Thema "DDR - Fiktion und Wirklichkeit im Film". An vier Abenden werden Dokumentar- und Spielfilme gezeigt, um anschließend mit Regisseuren/innen, Drehbuchautoren/innen, Schauspieler/innen und Historiker/innen über Entstehungsbedingungen und Wirkung der Filme damals wie heute ins Gespräch zu kommen.

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung, der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Cinema Filmtheater und dem PROGRESS Film-Verleih.

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