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Ihr Programmkino in Münster
Das CINEMA
Das Cinema im Lauf der Zeit

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Betreiberwechsel (II)

Zum erneuten Betreiberwechsel und zur Gründung der CINEMA Filmtheater GmbH im Mai 1997 nachfolgend einige ausgewählte Beiträge der lokalen Presse:
'Cinema' bald unter neuer Regie.
Übernahme von Schneiderheinze/Behm

» [...] Nach dem gegenwärtigen Stand sollen Jens Schneiderheinze und Thomas Behm, in den vergangenen Jahren für das 'Rosa Linse-/Cuba'-Kino in der gleichnamigen Erwachsenenbildungsstätte zuständig, ab Mitte 1997 das 'Cinema' an der Warendorfer Straße übernehmen, bisher unter der Verantwortung der Münsterschen Filmtheater-Betriebe. Deren Geschäftsführer Felix Esch schaut dem Wechsel optimistisch entgegen: 'Ich schätze das Duo Schneiderheinze/Behm sehr - u.a. wegen seiner Kreativität und Erfahrung.' An dem ambitionierten Programm des 'Cinemas' — es ist das Aushängeschild des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Lichtspielhauses [...] werde sich daher nichts ändern, betonte er auf Anfrage.

   Seine Partner, mit denen zusammen eine neue Betreibergesellschaft gegründet wird, lobten den Stil der Verhandlungen ihrerseits. Man sei bei Esch auf 'viel Verständnis' und 'großes Entgegenkommen' gestoßen, habe zudem den Stil der 'kooperativen Gespräche' als 'äußerst angenehm' empfunden. [...]

   Die Freude [...] über die professionellen Ausstattungsstandards, die sie demnächst in ihrer künftigen Arbeitsstätte vorfinden, war ihnen deutlich anzumerken. Daran gemessen, ähnelten die alten Bedingungen im 'Cuba-Filmraum' eher einem Provisorium.

   Behm unterstrich, die bewährten Angebote (beispielsweise das Kinderkino) 'auf jeden Fall' fortführen zu wollen. Überdies ist daran gedacht, fremdsprachliche Reihen zu erweitern. Unterstützung soll überdies der 'Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit' leisten, mit dem Projekte — bezogen auf die kleinen 'Cinema'-Säle — gemeinsam verwirklicht werden.«

Quelle:
HDT, Münstersche Zeitung

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Die neuen Cinema-Chefs:
Thomas Behm und Jens Schneiderheinze

(Bildquelle: ULTIMO 4/1997)

Der Kino-Coup.
Rosa Linse übernimmt das Cinema

»Die unkonventionellen Kino-Macher der Rosa Linse haben ein neues Heim gefunden. Die kreativen CUBA-ner ziehen am 1. Mai ins Cinema an der Warendorfer Straße. Damit bestätigten sich jetzt Gerüchte, die schon länger durch die Kino-Szene Münsters geistern.

   Die Programmacher der Rosa Linse wandten sich an Felix Esch, den Geschäftsführer der Münsteraner Filmbetriebe, um ihm ein gemeinsames Konzept unter einem Dach vorzuschlagen. Zusammen beabsichtigt man nun, eine GmbH zu gründen mit dem Ziel, zukünftig ein Mischkonzept aus kommerziellem Programmkino und ausgesuchten Spezialtiteln zu fahren. Damit genießt der Verein (Rosa Linse — Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit e.V.; d.R.) die Vorteile der Infrastruktur des Monopolisten, will aber keineswegs seinen eigenständigen Charakter aufgeben. Die Rosa Linse behält sich bei diesem Vertragsmodell eine vollständige Programmautonomie vor.«

Quelle:
Ultimo 4/1997

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Aber erst einmal wird aufgeräumt!
Bildquelle: ULTIMO 10/97

Alles neu im Mai!

» Der Eröffnung des klotzigen Multiplexkinos am Albersloher Weg will Münsters Programmkino Cinema nicht nur ein kulturell höherwertiges Filmprogramm, sondern auch ein angenehmeres Ambiente entgegensetzen. Zu diesem Zweck wird das Foyer an der Warendorfer Straße derzeit kräftig umgebaut. [...]

   Die Umbaupläne versprechen einen freundlichen und schönen Empfangsbereich mit gemütlicher Café-Gastronomie. Neben der räumlichen Neugestaltung des bisherigen Foyers soll die Hofpassage in das neue Konzept einbezogen werden. Der ruhige Innenhof des Hauses wird überdacht und in ein helles Entrée verwandelt. [...] «

Quelle:
Ultimo 10/1997

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Die Besucher erleben eine Kultur-Baustelle

»Im Programmkino 'Cinema' an der Warendorfer Straße sieht es momentan zwar etwas wüst aus, doch von den Gerüsten, Planen und Bretterhaufen, die den Durchgang zu den Sälen säumen, läßt sich kein Besucher abschrecken. Das Betreten der Kultur-Baustelle ist ausdrücklich erlaubt [...].

Seit Anfang März sind die Umbau-Arbeiten in vollem Gange. An die 300.000 DM soll dieses ambitionierte Verschönerungs-Projekt verschlingen, das wohl Ende Juni abgeschlossen werden kann. Dann erwartet den Cinema-Besucher ein erheblich erweiterter Foyer-Bereich mit einem Parkettboden, eleganten Holztischen und sowie einem integrierten Kassen- und Thekenzentrum.

Behm und Schneiderheinze wollen eine komfortable Bistro-Gastronomie abseits des Massenbetriebs der Multiplexe anbieten. Motto: anspruchsvolle Filme, leichtes Essen, gute Weine. [...] «

Patrick Wildermann
in der Münsterschen Zeitung

Die Geschäftsführer der CINEMA Filmtheater GMBH,
Thomas Behm (l.) und Jens Schneiderzeinze,
planen eifrig den großen Umbau

Quelle: Münstersche Zeitung / Foto: Felgner

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Cuba-Kino ab Mai im Cinema

» Nach arbeitsaufwendigem Umzug vom Cuba-Kino ins Cinema an der Warendorfer Straße beginnt das neue Programm der Rosa Linse am 1. Mai dort mit einem kräfteschonende Musikfilm aus dem Jahre 1960: Schlager-Raketen — Hit-Parade Radio Luxemburg heißt die unter der Regie von Eric Ode (besser bekannt als Der Kommissar) entstandene 'Ausgrabung' aus den Niederungen der deutschen Filmkunst. Mit von der Party: Trude Herr ('Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann') [...] und andere Sternchen des mittlerweile wiedererstarkenden Schlagerhimmels. Für den instrumentalen Big-'Bang'-Sound sorgen Max Gregor und Duke Ellington.

   Und nun Spaß beiseite. Im Anschluß an die leicht verdauliche Kino-Kost wird zum 'Internationalen Kampftag der Arbeiter' Sergej Eisensteins Streik für die richtige Feiertagsstimmung sorgen. Und wem das noch nicht reicht, der darf sich in Jürgen Böttchers 1962 in der DDR entstandenem Dokumentarfilm Die Ofenbauer über eine ungewöhnliche Produktionsleistung im Eisenhüttenkombinat Ost darüber informieren, wie ein 2000-Tonnen-Ofen statt in 80 kalkulierten Tagen in 40 Tagen umgesetzt worden ist [...] «

Klaus-Peter Heß
in der Münsterschen Zeitung vom 25.4.1997